Was Social Media einer Zeitung so bringt
Immer noch werde ich von Kollegen anderer Medienhäuser gefragt, was Social Media eigentlich bringt.
Es gibt zwei Möglichkeiten, das zu beantworten.
Möglichkeit 1: Mit Worten und Argumenten. Nachteil: Dauert lang, wirkt missionarisch und überzeugt wahrscheinlich doch nicht.
Möglichkeit 2: Mit Beispielen wie dem hier abgebildeten – die für sich sprechen und alles sagen.
Da twittert ein @mahrko aus Baden-Württemberg, das wir im fernen Koblenz zu seinem täglichen Begleiter geworden sind. Zwei Klicks genügen, um zu sehen: @mahrko heißt im analogen Leben Marco Bereth, bloggt engagiert unter http://blog.mahrko.de/, ist hochgradig internetaffin.
Trotzdem oder gerade deshalb findet er die twitternde Rhein-Zeitung, von der er ohne Social Media wahrscheinlich gar nichts wüsste, spannend – und zwar spannender als seine örtliche Zeitung.
Was für herrliche Aussichten für Medienhäuser, die in den neuen Kanälen des Webs ihre Chancen sehen und nutzen: Wir können Menschen über unsere angestammte Region und die bislang erreichten Milieus hinaus ansprechen und auch erreichen.
Immer noch Fragen, liebe Kollegen?

